Kaltlöten – einfach kleben und kleben lassen

“Kaltlöten”. Schon mal davon gehört? Bestimmt.

Schon mal gemacht? Wohl eher nicht!

Kurz vor Weihnachten war ich zu Besuch bei einem Bekannten, der mir bei dieser Gelegenheit einen Fernsteuersender zeigte; günstig auf dem Flohmarkt erstanden aber mit abgebrochener Antenne – direkt über dem Antennensockel.

Nach der vergeblichen Suche von Verschraubungen war klar, das Kunststoffgehäuse des Senders ist nur mit großer Mühe zu öffnen.

“Kann man das nicht kaltlöten?

“Antennen brauchen eine gute Leitfähigkeit der Oberflächen. Ich würde das nicht kleben”, antwortete ich.

“Nein, nein, ich meinte nicht kleben, ich meinte löten – kaltlöten, eben”

Ich musste schmunzeln und antwortete: “Nein -, ich meine – ja, löten kann man das. Man kann Alu-Weichlot nehmen; man muss nur sehr vorsichtig sein, damit das Gehäuse dabei nicht beschädigt wird. Aber “Kaltlöten” – das gibt es nicht, das ist…”

“Hab’ ich doch selbst schon im Internet gelesen – Kaltlöten, sicher. Sagst du nicht, du kritzelst selbst zu Heimwerkerthemen im Internet rum. Du musst das doch wissen.” Fiel mir mein Bekannter jetzt grinsend in’s Wort.

Die Klärung des Sachverhalts hat dann doch noch ‘ne ganze Weile in Anspruch genommen, was mich auf die Idee brachte, das Thema an dieser Stelle mal etwas zu vertiefen.

Lesen Sie hier die kurze, geradezu erlösend einfache, endgültige und durch nichts zu widerlegende Wahrheit über das “Kaltlöten”. Weiterlesen

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Wie Sie die eigene Elektronik-Werkstatt ausstatten und dabei Geld sparen können -Teil 2

Im zweiten Teil dieser Artikelserie geht es nun darum, welche Geräte man in der Elektronik benötigt. Dabei ist diese Frage nicht pauschal zu beantworten. Einmal hängt es davon ab, wo man selbst seine Schwerpunkte setzt. Denn in einigen Bereichen der Elektronik, zum Beispiel der Funktechnik, kann man meist auf den Einsatz bestimmter Geräte nicht verzichten.

Und dann gibt es Geräte, die man einfach glaubt haben zu müssen aber eigentlich nicht wirklich braucht. Ich besitze seit etwa dreißig Jahren ein Dipmeter. Das ist ein kleines Gerät mit aufsteckbaren Spulen, mit dem unter anderem die Resonanzfrequenz von Schwingkreisen bestimmt oder besser ausgedrückt – geschätzt werden kann. Ich fand das Gerät damals wirklich toll und wollte es einfach haben.  Seit dem habe ich es etwa gefühlte vier bis fünfmal benutzt, weil ein Frequenzmessgerät einfach handlicher und schneller zu bedienen ist, und Messungen mit einem Oszilloskop bei der Fehlersuche viel aussagekräftiger sind.

Um die Anschaffung gewisser Geräte kommt man aber eben nicht herum, da man sie wirklich braucht, wenn man sich intensiv und praktisch mit der Elektronik beschäftigen möchte. Darum soll es heute gehen. Weiterlesen

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Wie Sie die eigene Elektronik-Werkstatt einrichten und dabei Geld sparen können -Teil 1

Auch der Hobby-Elektroniker kommt ohne passende Werkzeuge und Geräte nicht aus. Zwar lassen sich auch schon mal Haushaltsschere, Messer und andere Utensilien für Basteleien im Notfall zweckentfremden. Aber bevor derart ruiniertes Hausgerät den Familienfrieden stört, sollte man sich doch besser bei Zeiten das richtige Werkzeug zulegen.

Selbstverständlich gehören auch verschiedene Verbrauchsmaterialien und natürlich nicht zuletzt oft benötigte Messgeräte in die Elektronik-Bastelstube. Wer schon mal einen Blick in eine professionell ausgestattete Elektronik-Werkstatt geworfen hat, kann schnell den Eindruck bekommen, dass man hierfür richtig viel Geld in die Hand nehmen muss, um sich eine solche Ausstattung anschaffen zu können.

Und leider stimmt das zum Teil sogar. Der Anspruch an professionelles Gerät ist sehr viel höher. Daher sind diese Werkzeuge und Geräte (meist) von hoher Qualität – das hat seinen Preis. Vor allem für angehende Freizeit-Elektroniker ist der Vergleich mit einer professionell ausgestatteten Werkstatt aber völlig fehl am Platze. Denn, wie Sie sehen werden, kommt man in der Hobby-Werkstatt sehr gut ohne Spezialwerkzeuge und -geräte aus.

Damit Sie nicht erst groß herum rätseln müssen, was denn nun zu einer guten Grundausstattung für das Elektronik-Hobby gehört, hier also im ersten Teil einige Tipps für die Anschaffung der wirklich oft benötigten Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien. Im nächsten Teil des Artikels geht es dann um die Anschaffung der wichtigsten Messgeräte.
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Linktipp – 14 Ampere Powernetzteil aus einem alten PC-Netzteil selber basteln

Wie Sie aus einem alten Computer-Netzteil ein leistungsfähiges 14 Ampere 12-14V-Netzteil bauen, zeigt Ihnen mein heutiger Linktipp. Bereits in meinem letzten Post hatte ich ja schon einen Link auf die Seiten eines Funkamateurs zum Thema Lautsprecherkabel vorgestellt. Funkamateure scheinen wirklich pfiffige Elektronik-Bastler und clevere Praktiker zu sein, denn auch heute handelt es sich wieder um die Homepage von Funkamateuren; sogar einer ganzen Funkerfamilie…

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Lautsprecherkabel – Geld sparen mit Physik

Gehören Sie auch zu den begeisterten HiFi-Liebhabern, die für ihr Hobby unerschrocken durchaus schon mal größere Beträge auf den Ladentisch legen? Möglicherweise sogar für Lautsprecherkabel, die aufgrund überragender Eigenschaften exzellenten Hörgenuss garantieren, dafür aber mehr kosten als meine komplette Stereo-Anlage?

Dann sind Sie hier genau richtig, denn dann müssen Ihnen Begriffe wie Kabelgeometrie, Kabelkapazität und -induktivität ebenso geläufig sein wie Skineffekt und Hohlleitertechnologie.

Wenn nicht, lesen Sie trotzdem weiter, denn Sie können unter Umständen beim Aufrüsten oder Neukauf Ihrer HiFi-Anlage ‘ne Menge Geld sparen. Weiterlesen

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