Die passende Schutzkleidung beim Schweißen

Für Schweißarbeiten sollte auch in der Hobbywerkstatt folgende Schutzkleidung nicht fehlen:

  • Lederschürze
  • Lederhandschuhe
  • Schweißbrille
  • Schweißschild
  • feste Schuhe

Lederschürze, Lederhandschuhe, Schweißschild, Schweißbrille und feste, geschlossene Schuhe schützen nicht nur vor Verbrennungen durch umherfliegende Schweiß- und Schlackeperlen, sondern verhindern auch Verbrennungen der Haut durch die beim Schweißen entstehende Strahlung.

Grundsätzlich sollten Sie beim Schweißen als Arbeitskleidung dickes möglichst hitzebeständiges Material wählen.

Der Schweißschild trägt sehr dunkel getönte Scheiben aus Glas oder Plastik, die das sehr helle Licht des Lichtbogens oder der Schweißflamme abdunkeln und vor allem den für das Auge gefährlichen UV_Anteil aus dem Licht herausfiltern. Versuchen Sie, nur mit einer einfachen Schweißbrille Ihre Augen schützend, mit einem Lichtbogen zu schweißen verbrennen Sie sich innerhalb kurzer Zeit Ihre Gesichtshaut.

Achten Sie auf trockene Arbeitskleidung
Beim elektrischen Schweißen soll die Arbeitskleidung den menschlichen Körper auch möglichst effektiv von den stromführenden Teilen isolieren, damit er nicht in den Stromweg gerät.
Im Leerlauf, das heißt, wenn der Lichtbogen nicht gezündet ist, liegt am Werkstück und an der Elektrode eine höhere Spannung als im Schweißbetrieb. Durchaus eine Gefahr, wenn die Widerstände im Stromweg zu niedrig sind. Trockene Lederhandschuhe bieten einen ausreichenden Schutz. Feuchte Lederhandschuhe oder solche mit Metallnieten hingegen sind ungeeignet, da sie nicht ausreichend isolieren.

Die beste Schutzkleidung taugt nichts, wenn man sie nicht benutzt.